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12. Mai 2007
Nerd 2.0

Alles tun wovon man träumt? Nicht im „Second Life“!

Der Weg
Überall geistert es durch die Medienlandschaft, die neue und so innovative 3D-Welt „Second Life“. Was hat es eigentlich mit Second Life auf sich?

Meine persönliche Second Life (im Folgenden kurz „SL“) begann, als ich hörte das die Studios meines alltäglichen Radiosenders Star FM, am Anfang dachte ich mir nur, was ist denn das für einen neue Modeerscheinung, aber nachdem es nun immer und immer wieder promotet wurde, ließ ich es mir doch nicht nehmen es mir mal anzusehen.

Zaghaftes Kennenlernen
Noch überhaupt keine Ahnung, was Second Life ist, googelte ich einfach mal eine Runde nach dem Begriff. Stieß auch gleich auf die Seite von Linden Labs.
Also schnell die 30 MB große Windowsversion heruntergeladen (es gibt sogar eine Mac- und Linuxversion), installiert und einen Account erstellt. Dabei fallen schon einmal die Nachteile eines normalen Accounts gegenüber dem Premiumaccount auf, aber was soll es? Irgendwie will ja jeder sein täglich Brot verdienen.
Bei der Anmeldung am Server folgte aber schon die erste Ernüchterung. Das Programm verabschiedete sich Spurlos vom Bildschirm. Beim nächsten Start erschien dann ein nicht sehr aufschlussreicher Crashreport, der sogar gesendet werden konnte.

Start doch noch möglich

Nach ein paar kleinen Änderungen an den Grafikeinstellungen ließ sich SL nun doch zum Starten überreden. Also einloggen und erst einmal fast eine halbe Stunde auf einer sogenannten Trainingsinsel verbringen (Überspringen ausgeschlossen). Nachdem diese Tortur überwunden war, ging es nun endlich in die große SL Welt.

Die Suche nach einem Ziel
Nachdem ich nun das StarFm Studio besucht habe, was ja mein eigentliches Zeil war, dachte ich mir, man könnte doch noch bestimmt was anderes „sinnvolles“ machen. Also einfach mal die Weltkarte aufgerufen (man bekommt das ja in den Tutorials so schön erklärt) und im Internet nochmal nach SL gesucht.

Endlose Welten des Sex
Da es auf der Weltkarte ja eine schöne Option beliebteste Punkte gibt, steuerte ich diese natürlich gleich mal an. Die Sammlung reichte von Pronoshops, über Freie FKK Strände mit Sex für jeden, zu freien Gruppensexpartys. In der Hoffnung das es vielleicht doch noch was sinnvoller gibt schaute ich dann nochmal im Internet nach (siehe Quellen). Aber auch hier werden diese Tatsachen bestätigt, das Second Life wohl eher eine große Verkaufsplattform für Pronographie ist als wirkliche eine zweite Welt, in der man sich in seiner Freizeit beschäftigen kann.

Fazit
Somit kann man wohl diese neue „Innovation“ getrost an sich vorbei gehen lassen und sich mit alt hergebrachten Werbeformen begnügen. Eins ist für SL sicher, der ganze Hype brachte für die Entwickler eine ganze Menge bares.

Quellen & weitere Information:
www.dirk-ploss.de
blog.handelblatt.de
www.pcproblog.de
www.basicthinking.de
www.fudder.de

Mit freundlichen Grüßen
BODY-SNATCHER