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15. Mai 2010
Nerd 2.0

FritzBox 7270 bald mit IPv6 für jeden

Nachdem es zur CeBit 2009 erstmals eine Testfirmware mit IPv6 für die FritzBox 7270 vorgestellt wurde, ist der IPv4 Nachfolger nun in die neuste „Vorschau auf die offizielle Firmware“ gewandert, sollt also in nächster Zeit, per Firmwareupdate auf jede Box wandern. Nun fehlen also nur noch die ISPs und IPv6 kann kommen. (1&1 liefert auf jeden Fall noch keine Adressen)

Interessant wird aber, was sich bei einem Umstieg der Internetbevölkerung auf v6 alles ändern wird. Wird mein Surfverhalten anhand meines statischen Blockes gespeichert (Datenschutz adé)? Kann ich eine IP-Sperre einfach umgehen, indem ich die Adressen in meinem Block wechsel oder gilt eine Sperre dann für den ganzen Block? Wie teuer werden die neuen Adresse bei Webservern oder bekomme ich dort auch Blöcke?

Wird auf jeden Fall interessant.

Update: Gerade bin ich im 1&1 Blog auf diesen Beitrag zum Thema gestoßen, sehr interessant :-)

26. Februar 2009
Nerd 2.0

Neue FritzBox 7270 Firmware ohne IPv6

Heute scheint halb offiziell eine neue Firmware für die FritzBox 7270 erschienen zu sein.

Sie trägt die Versionsnummer 54.04.70 und es sind Änderungen im Bereich Telefonie und Internet via UMTS/HSPA eingefügt worden. (kompletter Changelog unten)

Das aktuellste Update ist scheinbar noch nicht offiziell freigegeben worden, da weder auf der AVM – Seite noch dem AVM – FTP sich Informationen dazu finden lassen und der Updatecheck der FritzBox auch seine Fehler hat.

FritzBox 7270 Updateprüfung – Fehler

Zu finden ist die aktuelle Firmware unter:
ftp://update.avm.de/updtest/FRITZ.Box_Fon_WLAN_7270.54.04.70.image

Die Integration von IPv6 in die Firmware (mehr Infos bei Heise und Klaus Alrutz) ist leider noch nicht geschehen.

Mehr erfahren »

23. November 2006
Nerd 2.0

Tipp zur Lösung für Firmwareproblem bei AVM

Seit Juni liegt auf dem AVM FTP neben der aktuellen Firmeware auch immer ein Recovery-Image um die ältere Version der Firmware wieder herzustellen.

Dazu musst einfach der Ordner mit dem Namen der zu patchenden Fritzbox geöffnet werden und es erscheinen zwei Unterordner. Im Ordner firmware liegt die aktuelle Firmware und im Ordner x-misc liegt das Recovery-Image.

Ich empfehle also sich jetzt nicht nur die neuste Firmware zu ziehen und aufzuheben sondern auch das passende Recovery-Image, wer weiß wann man das wieder braucht. ;-)

Mfg BODY-SNATCHER.

2. Februar 2006
Nerd 2.0

DLink 360-T: Router, HTTP-Server und DHCP in einem

Aus aktuellem Anlass möchte ich nun hier nochmal alles über das DLink 360-T zusammenfassen.

Die Daten für den Telnetlogin sind Benutzer: „root“ und Passwort: „admin“. Ihr solltet diese aber möglichst schnell über das Webinterface verändern.

Modem als Router

  1. Ihr loggt euch ins Webinterface des Modems ein und stellt bei Verbindungsdaten die pppoe Verbindung ein. Darauf gebt ihr eure Verbindungsdaten ein und entfernt das Häcken bei „On Demand“ (geht nicht auf dem Modem).
  2. Nun auf Status->Connection Status und einwählen.
  3. Nun loggt ihr euch per Telnet ein und gebt
    route default netmask 0.0.0.0 dev ppp0
    ein.
  4. Nun müsste ihr als Gateway einfach immer die IP des DSL-Modems und als DNS-Server die eures Providers nehmen.

Portfreigaben kann man nun einfach per „iptables“ durchführen. Hier am Beispiel von eMule-Ports:

TCP | 4661
TCP | 4662
UDP | 4665
UDP | 4672
Zielrechner bei mir war 192.168.1.2
iptables -t nat -A PREROUTING -j DNAT -p tcp -s 0/0 –-dport 4661 –-to-destination 192.168.1.2 -i ppp0
iptables -t nat -A PREROUTING -j DNAT -p tcp -s 0/0 –-dport 4662 –-to-destination 192.168.1.2 -i ppp0
iptables -t nat -A PREROUTING -j DNAT -p udp -s 0/0 –-dport 4665 –-to-destination 192.168.1.2 -i ppp0
iptables -t nat -A PREROUTING -j DNAT -p udp -s 0/0 –-dport 4672 –-to-destination 192.168.1.2 -i ppp0

DHCP-Server konfigurieren

  1. Ihr loggt euch per Telnet auf das Modem ein
  2. Geht ins Verzeichnis /var/tmp und habt hier nun die Datei udhcpd.conf in der alle Einträge bezüglich des DHCP-Servers gemacht werden.
  3. Um diese Konfiguration zu verändern legt ihr einfach eine udhcpd.conf im Netzwerk ab und holt diese euch dann per wget auf das Modem.

Hier mal mein Beispiel:
start 192.168.0.3
end 192.168.0.254
inflease_time 604800
interface br0
opt router 192.168.0.1
opt dns 192.168.0.1
opt subnet 255.255.255.0
opt lease 3600
conflict_time 60
lease_file /var/tmp/udhcpd.leases

eigener HTTP-Server

  1. Wen wundert es einfach wieder per Telnet einloggen.
  2. Nun „ps“ eingeben und den „thttpd“-Services raussuchen und per kill abschießen.
  3. Jetzt erzeugt ihr ein neues Verzeichnis (mkdir „/var/tmp/www/“) und startet den Server mit
    /usr/sbin/thttpd -g -d /var/tmp/www -u root -p 80
    wieder.
  4. Nun könnt ihr im Verzeichnis /var/tmp/www/ eure HTML-Datein ablegen.

Einen Weg um alle Änderungen automatisch beim Start ausführen zu lassen habe ich bis jetzt leider noch nicht gefunden.

Beispielseite auf dem Modem: body-snatcher.ath.cx

Mfg BODY-SNATCHER

PS: Wenn etwas nicht verstanden wurde, erst das und das noch durchlesen und dann hier posten.

31. Januar 2006
Nerd 2.0

Fritz Box 2030 Telnet

Da es ja schon viel zu den Fritzboxen im Internet zulesen gab bezüglich Firmwaremodding usw. dacht ich warum probier ich das nicht auch mal.

Das 1. Problem war das standert „starttelnet.image“ Image funktionierte nicht. Nach langem Suchen, vielem Ausprobieren und häufigem Steckerziehen bin ich dann auf eine Post im ip-phone-forum gestoßen. Nach vielem Hin und Her hats dann auch geklappt und ich stehe hier nun mit meinem eigenen kleinen DNS-Server,aber mal ganz vom Anfang.
Wie starte ich telnet auf einer FritzBox 2030

  1. Die Firmware darf nicht aktueller 17.03.80 sein, wenn das zutrifft kann gleich mit Schritt 2 fortgefahren werden.
    Um wieder an eine alte Firmwareversion zu kommen, muss man das AVM Recover-Tool benutzen. Dies bekommt man indem man sich an den Support von AVM wenden. Nun erfolgt das Update auf Version .80, da in .73 ja noch der LAN-B Anschluss wegen eines Fehler defekt war. Diese Version findet man wieder direkt bei AVM.
  2. Nun spielt ihr dieses Datei „enable_telnet.tar“ als Firmwareimage ein (nicht vorher entpacken). Die Box meldet als Fehler „Kein Fehler“, das Internet reagiert nun nicht mehr und die Infoled blinkt beständig. All dies ist normal.
  3. Ihr könnt euch nun per Telnet auf die Box einloggen. Damit aber auch Telnet nach dem Neustart aktiv bleibt müsst ihr zuerst einen TFTP-Server auf einem PC in eurem Netzwerk installieren, dann gebt ihr folgenden Befehl in die Fritzbox
    echo „mkdir /var/bin ; /usr/bin/tftp -g -r bootup -l /var/bin/bootup 192.168.0.2 ; chmod +x /var/bin/bootup ; /var/bin/bootup &“> var/flash/debug.cfg
    192.168.0.2 steht hierbei für die Addresse des Rechners auf dem der TFTP-Server läuft.
  4. Nun legt ihr eine Datei mit dem Name „bootup“ auf dem Server an. In ihr sollte folgendes stehen:
    /usr/bin/tftp -g -r Linux/Router/telnetd -l /var/bin/telnetd 192.168.0.2;
    chmod +x /var/bin/telnetd;
    /var/bin/telnetd -l /sbin/ar7login &

    (für die IP gilt dasselbe wie bei Punkt 3)
  5. Damit wäre alles auf der Box getan und ihr müsst nur noch eine Telnetbinary auf euern TFTP-Server legen. Dies gibts es hier.

Damit wäre es geschafft und es läuft erstmal Telnet auf der Box.

Als nächstes möchte ich mich um die Veränderung des Addressbereichs des DHCP-Servers kümmern, da die vergeben IP von .20 an nicht ganz in mein Netzwerk passen.
DHCP Addressbereich verändern

  1. Ihr loggt euch per Telnet auf die Box ein und führt folgenden Befehl aus:
    /usr/bin/tftp -p -r ar7.cfg -l /var/flash/ar7.cfg 192.168.0.2;
  2. Nun editiert ihr die jetzt auf eurem Server liegende ar7.cfg. Ihr müsst bei „brinterfaces { name = „lan“;“ dhcpstart = auf 192.168.0.x; und dhcpend = 192.168.0.y; stellen. Dann vergibt der DHCP-Server Addressen von x bis y, wobei x natürlich größer als 1 sein muss.
  3. Nun schreibt ihr die Datei wieder auf die Fritzbox mittels TFTP
    /usr/bin/tftp -g -r ar7.cfg -l /var/flash/ar7.cfg 192.168.0.2;
  4. Nun gebt „reboot“ auf der Firtzbox ein um diese neu zu starten.

Damit wäre der DHCP-Server personalisier und wir können uns dem DNS zuwenden.

DNS mit eigenen Namen füttern

  1. Variante 1 ist natürlich einfach bei allen PC’s „Automatische IP vergabe“ zu aktivieren, wem das reicht, der kann hier schluss machen.
  2. Da ich Variante 1 nicht bei jedem Rechner von mir anwenden möchte/konnte habe ich einfach die Einträge des DHCP-Servers auf der Fritzox gefaked. Dazu müsst ihr wieder auf die Fritzbox und
    /usr/bin/tftp -g -r multid.leases -l /var/flash/multid.leases 192.168.0.2;
    ausführen
  3. In der nun auf dem TFTP-Server vorliegenden Datei sind die DHCP-Addressen gespeichert. Hier könnt ihr beliebig viele weitere eintragen. Alle Wert sind in der Form: „lease MAC IP ZAHL „NAME“ 01MAC“ z.B (lease 00:0F:3D:F0:1D:C8 192.168.0.2 862468 „Cube“ 01000f3df01dc8)
  4. Jetz einfach wieder die Datei mit
    /usr/bin/tftp -p -r multid.leases -l /var/flash/multid.leases 192.168.0.2;
    zurückschreiben und die Fritzbox mit „reboot“ neustarten.

Das wäre alles, was ich so bei mir getan hab. Aber Achtung zum Schluss bei einem Upgrade auf Version 92 geht die Telnetfunktion verloren. DNS und DHCP Änderung bleiben erhalten.

Mfg BODY-SNATCHER

6. Juni 2005
Nerd 2.0

Neues DSL-Modem

Also ich hab mein altes Modem gegen das von meinem Kumpel getauscht und musste das erstmal Konfigurieren, deshalb gabs in letzter Zeit keine updates. Das Modem ist ein DLink DSL-360T mit neuster Fireware. Am Anfang funktionierte nur die Bridgefunktion wirklich sinnvoll, aber im lauf der Zeit hab ich immer mehr Features entdeckt und mein Inet geht jetzt sohalb wieder, aber erstmal von vorne.

Der DHCP Server des Modems ist total verbuggt. Er gibt erst ganz normal IPs aus der festgelegten Range, aber sobald man mit dem Internetconnectet bekommt man seine Internet-IP, sprich keine Verbindung mehr mit anderen Rechner aus dem Netzwerk. Also erstmal DHCP aus.

Beim stöbern im Internet erkannte ich dann das man auf das Modem auch per Telnet connecten kann und versuchte es nun so zu konfigurieren.

Auf dem 360T ist ein Linuxbasierendes Betriebssystem, welches mit etwas Linux Kenntnissen und einer kleinen Eingewöhnungsphase eigentlich ganz handlich ist.

Achtung das Modem hat ein READ-ONLY FILESYSTEM

Meine aktuelle Konfiguration sieht dann so aus.
Im Webadmin die Verbindungsdaten eingestellt für eine PPPOE-Verbindung ( Achtung, nicht „On Demand“ anhacken, sonst geht das Internet nicht ;) ). (Wie on Demand funktioniert versuch ich auch gerade krampfhaft heraus zu finden.)
Dann auf Status –> Connection Status und einwählen.
Nun per Telnet einloggen und „route default netmask 0.0.0.0 dev ppp0“ ausführen.
Jetzt kann man der „iptables“ noch Ports weiter leiten usw. ( wie bei nem Linux ROUTER halt ;) ).

Bei den Windowsclients jetzt einfach als:
IP 192.168.1.*
Netmask: 255.255.255.0
Gateway: 192.168.1.1 ( Router )

und DNS eures Providers.
(stehen auch unter Status –> System Log –> primary DNS address *.*.*.*
secondary DNS address *.*.*.* )

Das Problem bis jetzt ist nur noch das man halt immer wenn man sich verbindet „route“ eingeben muss und das man min. alle 24h einmal in den Webadmin muss um die Verbindung neu zu starten.

Für weiter Tipps wär ich sehr dankbar.

Und als Idee, wie vielseitig das Modem ist guckt euch mal die Page an:
http://www.webalice.it/andrea.usenet/dsl-302t.htm

Vielleicht ist das FAQ, ja bald bei Google zu finden und ich helf einigen verzweifelten Usern.

Mfg BODY-SNATCHER