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3. August 2006
Nerd 2.0

Spam, eine der schlimmsten digitalen Seuchen

Wie häufig erhalten wir täglich Werbung? Auf Internetseiten, in Fernsehsendung oder in Zeitschriften, überall sind bunte Anzeigen die für die unmöglichsten Sachen werben.

Gegen diese Formen kann man sicherlich nichts einwenden, da man sie ja manchmal mehr manchmal weniger einfach umgehen kann.

Was ist aber mit Werbung die direkt bei dir, auf deinem heimischen PC eintrifft? Da werden Versprechungen zu großen Gewinnen, tollen Frauen und alles heilende Produkte gegeben und das beste ist, wenn man einmal auf solch eine dubiose Botschaft geantwortet hat, dann wächst die Zahl der Botschaften schier ins unermessliche.

Ja, die rede ist hier von Spam, der nicht mehr nur per Mail oder über ungewollte Anrufe eintrifft, nein, jetzt werden Blogs, Gästebücher, Foren und viele andere Formen der Kommunikation im Netz zu virtuellen Werbetafeln umgerüstet.

Hier im Blog sieht die Statistik noch recht nüchtern aus, 13 Spamkommentare wurden erfolgreich geblockt.

Was soll man aber gegen Werbung die über Messenger, wie ICQ, MSN oder Yahoo, um nur einige Namen zu nennen, machen. Antispam-Tools gibt es derzeit noch nicht! Adressen blockieren hilft nicht! Das einzige was hilft ist es seine Adresse nie im Netz zu veröffentlichen, wer einmal in der Falle ist hat keine Chance mehr, dann kann man solche Botschaften, wie:

Hey there... I'm doing a LIVE STRIPTEASE on my webcam for all my friends! Let me know if you would like to watch me and I'll send you the link.

nur noch ignorieren. Natürlich mehrmals am Tag, darauf gibts sogar eine Garantie!

Dies soll ja erst der Anfang der Fahnenstange sein, wie es in einem sehr interressanten Artikel der Berliner Zeitung zu lesen war, werden in Spammails nun sogar Stücke von Shakespear und anderen großen Dichtern dazu benutzt, die auf Wörtern basierende Filterung von Spamemails zu umgehen.

Hoffen wir das Antispam-Tools auch solche Fortschritte machen werden, wie es die Spammer jetzt schon tun, denn sonst hilft nur noch ein Leben völlig getrennt vom Internet.

Lassen wir uns überraschen, wie es in ein, zwei Jahren aussieht, ob wir dann auf völlig andere Weg der Kommunikation wieder zurück greifen müssen, denn Spam und Viren kann Netze zerstören, ein großes Beispiel dafür ist das KaZaA P2P-Netzwerk, was heute fast schon ganz im Nirwana verschwunden zu sein scheint.

Im Glauben an eine spamfreie Zukunft, BODY-SNATCHER.